Generative KI ist in vielen Unternehmen längst im Einsatz, oft schneller als die passenden Schutzmaßnahmen. Klassische Sicherheitswerkzeuge sehen von KI-Anwendungen dabei nur einen Teil.
Eine KI-Anwendung verarbeitet Eingaben, Kontext und oft auch externe Daten in Echtzeit. Genau dort entstehen Angriffsflächen, die eine herkömmliche Firewall oder ein klassisches Endpoint-Tool nicht abdeckt. Prompts können Anweisungen einschleusen, sensible Inhalte ungewollt in Modelle gelangen und Ausgaben lassen sich gezielt manipulieren.
Mitarbeitende nutzen öffentliche KI-Dienste ohne Freigabe. Der erste Schritt ist deshalb selten ein neues Tool, sondern Sichtbarkeit darüber, wo KI im Unternehmen bereits verwendet wird.
Versteckte Anweisungen in Eingaben oder Dokumenten bringen das Modell dazu, Regeln zu umgehen.
Sensible Informationen gelangen über Eingaben in externe Modelle und verlassen den kontrollierten Bereich.
Fehlerhafte oder manipulierte Antworten fließen ungeprüft in Prozesse und Systeme.
Agenten mit zu weiten Rechten führen Aktionen aus, die niemand freigegeben hat.
Sichtbarkeit darüber, welche KI-Dienste, Modelle und Agenten genutzt werden, mit welchen Daten und Schnittstellen.
Auffälliges Verhalten, riskante Prompts und Datenabflüsse werden erkannt, bevor Schaden entsteht.
Guardrails, Zugriffsregeln und Richtlinien greifen direkt zur Laufzeit der Anwendung.
So entsteht kein Verbot von KI, sondern ein kontrollierter Einsatz, der zum Reifegrad des Unternehmens passt.